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Die Bilder entstanden 1990
und zeigen die Herstellung
eines Klaviers.
Je nach Fabrikat können
die Herstellungsmethoden
etwas abweichen |
Das Holzlager:
je nach Holzart muß eine
gewisse Lagerzeit vor der
Verarbeitung eingehalten
werden |
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Die Trockenkammer:
nach einem genauen
Trockenplan wird das Holz
dort ein bis mehrere Tage
verbringen |
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Der Zuschnitt:
die großen Bretter werden
zuerst auf handliche
Maße für die Weiterver-
arbeitung gebracht |
Der Maschinenraum:
Sägen, Fräsen, Schleif-
und Hobelautomaten
bestimmen hier das Bild |
Spezialmaschine:
Querholzdübel ersetzen Holzfehler
wie z.B. Äste, Harzgallen usw. |
Die Abrichte
für eine gerade Fläche |
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| fertige Rastenbalken |
Die Parallelsäge:
2 Sägeblätter für schnelle
genaue Bearbeitung |
Die Fräse:
hier wird soeben ein
Steg angefertigt |
Die Rastenverleimung:
der Rasten bildet den
Grundaufbau vom Klavier
und besteht meistens aus
den Hölzern Fichte und
Buche |
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Der Rasten:
der Rasten erhält die Fräsungen
für den Resonanzboden |
Der Resonanzboden:
der Resonanzboden ist der
“Lautsprecher” vom Klavier |
Die Rippenverleimung:
diese werden quer zur
Faserrichtung des Resonanz-
bodens aufgeleimt |
Resonanzboden mit Rippen:
die Rippen erhöhen dieSchall-
leitfähigkeit, Elastizität und
Biegefestigkeit des Resonanz-
bodens |
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Die Stegverleimung:
auf der anderen Seite des
Resonanzbodens werden
2 Stege geleimt |
Resonanzboden lackiert:
der Resonanzboden wird auf
der Rippenseite vor der Ver-
leimung lackiert |
Rasten mit Resonanz-
boden:
der Resonanzboden wurde mit
der Raste verleimt. Man sieht
die beiden Stege. Später werden über diese Stege die Saiten
verlaufen und die Schwingungen der Saiten auf den Resonanzboden über-
tragen. |
Die Gußplatte:
sie lagerte längere Zeit
im Freien, um innere
Spannungen abzubauen |
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“Druck machen”:
der Steg benötigt für optimalen Klang eine bestim-
mte Höhe.Diese wird durch eine Probe mit der Gußplatte bestimmt. |
Stegabstich:
der Steg bildet das Ende der
“klingenden Länge”.
Eine exakte Bearbeitung
ist deshalb erforderlich. |
Die Stegstifte:
sie sorgen für ein feste
Einspannung der Saiten |
Die Gußplatte:
die Gußplatte wude nach längerer Lagerung (Abbau von inneren
Spannungen) gebohrt, lackiert und montiert |
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Das Beziehen:
die Saiten werden aufgezogen |
Saitenspinnerei:
die Baßsaiten erhalten ihre
Kupferumspinnung |
Die fertige akustische Anlage:
die ca. 220 Saiten sorgen für eineSpannung von ca. 15-20 Tonnen |
Saitendehnung:
jetzt werden die Saiten
künstlich gedehnt und
wieder auf Spannung
gebracht |
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demnächst |
Das Furnierlager:
oft als Schatzkammer wegen
der hohen Werte bezeichnet. |
Nähmaschine:
ein heißer Nylonfaden verklebt die einzelnen Furniertblätter |
Das Beizen:
nachdem die Furniere in
der Furnierpresse verleimt
und anschließend geschliffen
wurden, kann je nach Bedarf
das Furnier gebeizt (gefärbt)
werden |
Lack-Gießmaschine:
Gehäuseteile laufen auf
einem Förderband schnell
durch einen Lackfilm |
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Das Lackieren:
viele Teile werden noch
von Hand lackiert |
Der Handschliff:
während gerade Flächen
mit der Maschine geschliffen
werden, müssen sämtliche
Kanten von Hand bearbeitet
werden |
Der Handschliff Polyester:
vor allem Polyester-
oberflächen (z.B. schwarz poliert) machen viel Mühe |
Polier-Maschine:
gerade Flächen können
von Maschinen poliert
werden |
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Das Schwabbeln:
aber auch bei Polyester
müssen Kanten von Hand
zu Glanz gebracht werden |
Endpolitur:
am Ende wird der höchste
Glanz durch eine ganz weiche
Polierscheibe erreicht |
Gehäuseverleimung:
nun werden die einzelnen
Gehäuseteile mit der Raste
verleimt |
(diese Gehäuseverleimung findet bei vielen Herstellern heutzutage
erst am Ende der Fertiung statt) |
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Die Klaviermechanik:
sie wir von Spezialherstellerrn
(z.B. Firma Renner) gefertigt
und nach Plänen der Klavier-
fabrik geliefert |
Die Dämpfung:
die Dämpferdrähte werden ganz genau auf den Saiten-
verlauf gekröpft. Zuvor wurden die Dämpferfedern in der Stärke
justiert |
Dämpferbüschel:
nach dem Kröpfen der Dämpferdrähte können nun die
Dämpferbüschel angeleimt werden |
ein seitlicher Bick auf die angeleimten Dämpfer |
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Einleimen der Hämmer:
um langfristig eine hohe Zuverlässigkeit der Mechanik-
funktionen zu |
gewährleisten ist ein exaktes Arbeiten hier wie auch bei
vielen anderen Arbeitsgängen unbedingt erforderlich |
Die Klaviatur:
ein Blick auf die Unterseite der Tasten, die noch aus einer Holzplatte
bestehen |
Die Tasten:
die Tasten werden nun aus dieser Platte ausgesägt |
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| die fertige Klaviatur wurd nochmals geprüft |
Einbau der Klaviatur:
über sogenannte Proben
wird die genaue Position der Tasten ermittelt |
Belastungsprobe:
jetzt wird das gesamte Instrument durchgerüttelt und die Tasten
pneumatisch angeschlagen |
Ausrichten der Tasten
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| Tasten gerade legen |
Einstellen der Schnabelluft:
die Pilote wird so eingestellt, daß der Hammer sofort bei Niederdrücken
der Taste reagiert |
Einstellen der Auslösung |
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| Einstellen des Nachdrucks |
Einstellung des Halbgangs:
die Dämpfer sollen nach der
Hälfte des Hammerweges
abheben |
Feilen der Hämmer:
die Hämmer müssen die
Saiten ganzflächig und
genau treffen |
Die Intonation:
das Klavier erhält nun den
letzten Feinschliff. Es wurde
inzwischen mehrfach gestimmt
und ist nun fast zur Ausliefer-
ung fertig. Beim Intonieren wird der Hammerkopffilz an bestimmten Stellen
mit einer Nadel gestochen und dadurch aufgelockert. Zweck der Intonation
ist ein möglichst
gleichmäßiger Klangcharakter
über alle Oktaven des Klaviers. |
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